Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaussem-Glessen
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Historie

Historisch gab es 1953 erste Überlegungen zur Errichtung einer eigenen Kirche in Niederaussem. Nach ersten Entwurfsplänen beschloss das Presbyterium 1955 einen Kirchenneubau. Am Sonntag den, 25 November 1956 konnte feierlich die Einweihung der Kirche stattfinden. Die Gestaltung des Kirchraums entsprach der typischen Architektursprache der sechziger Jahre. 1959 konnten die Glocken eingeweiht werden und die Kirche erhielt Ihren heutigen Namen „Erlöserkirche“

Da die Gemeindezahl seit der Errichtung stetig wuchs, wurde schon bald eine Erweiterung des Kirchraums und der Anbau von Gemeinderäumen notwendig. Als im Jahre 1963 die Vergrößerung der Kirche erfolgte wurde auch das heutige Altarfenster eingebaut. Dieses wurde von der Künstlerin Johanna L’Hoest entworfen. Es ist der Blickpunkt schlecht hin, beim betreten der Kirche. Es zeigt neben einem von Stahlringen eingerahmtes Kreuz sieben rotglühende Flammen, die an das Pfingstfest mit der „Ausgießung des Heiligen Geistes“ erinnern soll.

Das Altarfenster der Erlöserkirche Niederaussem

Die anderen kleinen Fenster an der zur Straße hin gerichteten Seite der Erlöserkirche zeigen auf den ersten fünf Fenstern eine aus Antikglas mit Bleiumrandungen erstellte Freie Komposition zum Symbol Ähren aus dem Jahre 1980 von Heinz Klein-Arendt. Die beiden Fenster in Altarnähe zeigen jeweils die Namen der Evangelisten Matthäus, Markus, Johannes und Lukas und sind ebenfalls eine Freie Komposition in Antikglas mit Blei von Heinz Klein-Arendt.

Somit existiert die Kirchengemeinde Bedburg-Niederaussem-Glessen als selbstständige „Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaussem“ seit 1957. Ursprünglich bestand die Kirchengemeinde aus den beiden Gemeindebezirken „Bedburg“ und „Niederaussem“. Informationen über den Gemeindebezirk Bedburg finden Sie unter: „Evangelisch in Bedburg“

Bis zur Errichtung der 3. Weidener Pfarrstelle 1965 wurden die Evangelisten in Glessen durch den damaligen Gemeindemissionar Rothfahl mitversorgt. 1987 wurde dann in Glessen das heutige Gemeindezentrum Friedrich-von-Bodelschwingh errichtet und in die Dienstanweisung der 2.Pfarrstelle Bedburg-Niederaussem aufgenommen und damit teil der Gemeinde. Ein großer Unterschied zur damaligen Zeit war der moderne, flexibel nutzbare Kirchraum des neuen Gemeindezentrums in Glessen.

1997 wurde der Gemeindebezirk „Niederaussem“ dann noch einmal geteilt in den Gemeindebezirk „Niederaussem“ (mit den Orten Oberaussem, Niederaussem, Rheidt-Hüchelhoven und Auenheim) und in den Gemeindebezirk „Glessen“ (mit den Orten Glessen, Fliesteden und Büsdorf). Die Teilung des Gemeindebezirks ging mit der Errichtung einer eigenen Pfarrstelle im Bezirk „Glessen“ einher.

2003 erhielt das Gemeindezentrum Glessen seinen Glockenturm und die selbstständige Entwicklung der beiden Bezirke Niederaussem und Glessen dauerte etwa 12 Jahre bis 2009. Als der damalige Pfarrstelleninhaber im Bezirk „Niederaussem“ – Christoph Tebbe – sich wegbewarb, wurde die Pfarrstelle nicht wiederbesetzt und die beiden Bezirke wurden wieder zu einem Gemeindebezirk „Niederaussem-Glessen“ mit zwei Standorten vereinigt. Seit jeher wird nach der Formel gelebt: „Dass wieder zusammenwächst, was schonmal zusammengehört hat.“

In dem wieder vereinigten Gemeindebezirk arbeiten Pfarrer Thorsten Schmitt mit ganzer Stelle und Pfarrer Matthias Bertenrath, der bis dahin mit halber Stelle schwerpunktmäßig im Gemeindebezirk „Bedburg“ gearbeitet hatte. Seine halbe ist seitdem so zugeordnet, dass eine Viertel-Stelle der Gemeindearbeit im Gemeindebezirk „Niederaussem-Glessen“ gilt und das andere Viertel funktional der Altenheim- und Krankenhausseelsorge in der Gesamtgemeinde.

Die Kirche in Niederaussem und die Gemeinderäume an der Erlöserkirche waren von der Ausstattung und Gestaltung her auf dem Stand der 50er Jahre. Der schon lange gehegte Plan, die Erlöserkirche neu zu gestalten und mit einem Anbau ein einladendes, attraktives Gemeindezentrum für die Zukunft zu schaffen, wurde zwischen Frühjahr 2015 und Frühjahr 2017 umgesetzt. 2018 erfolgte dann nach zwei jähriger Bauzeit die Umgestaltung der Erlöserkirche. Durch die Erweiterung und die Umlegung des Eingangsbereiches konnte ein zentraler Kirchenvorplatz geschaffen werden. Der neue Bau von etwa 1800 Quadratmetern schmiegt sich dem Bestandsgebäude an und nutzt das Kirchengrundstück aus. Der Anbau beherbergt den großzügigen Eingangsbereich mit Foyer, sowie die barrierefrei zu erreichenden Toiletten, eine angrenzende große Küche und Gruppenräume.

2020 wurde dann auch das Gemeindezentrum in Glessen zumindest für den unteren Teil (Kirchraum, Eingangsbereich und Toiletten sowie Küche) barrierefrei gestaltet.

Die Erlöserkirche in Niederaussem finden Sie unter folgender Adresse:

Oberaußemer Str. 76, 50129 Bergheim-Niederaussem, Tel.: 02271 55692

Das Friedrich-von-Bodelschwingh Gemeindezentrum Glessen finden Sie unter folgender Adresse:

Hohe Str. 49, 50129 Bergheim-Glessen, Tel.: 02238 43562

Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter: Kontakte